Dienstag, 30. Juni 2020

Es wird ein Schulterwärmer

Dieser Poncho hat es mir angetan.
Laut Anleitung beginnt man mit 319 Maschen und nimmt später Maschen ab. Habe ich gemacht, aber die Maschen quälten sich über die 4er Nadel. Es machte überhaupt keinen Spaß.
Ich habe alles aufgetrennt und stricke nun erneut, aber von oben nach unten. Praktisch die Anleitung von hinten und mit Nadel 5.
 Die Farbe ist auf dem 1. Foto besser getroffen, ein helles Mintgrün.
Jetzt komme ich gut voran, obwohl es wieder 319 Maschen auf der Nadel sind.
Da sieht man mal wieder, wie wichtig die richtige Nadelstärke doch ist.
Ich freue mich schon auf das fertige Teil. ☺

Montag, 29. Juni 2020

Heißes Wochenende...

...aber wir waren nicht faul, Gwen und ich.
Wir wollten Radfahren und zur Eingewöhnung machten wir eine kleine Proberunde.
Wir fuhren immer schön im Grünen nach Lübars,
 Im Fließ sind viele tote Bäume. Früher war das ein ... nicht direkt Sumpf, aber Feuchtwiesen.
Wieder Zuhause brauchten wir beide eine erfrischende Dusche. 28 Grad waren und wir mußten mehrere Hügel überwinden. Das hat uns schon ziemlich ins Schwitzen gebracht.
Es war trotzdem toll!
Am Samstag schwangen wir uns gleich nach dem Frühstück wieder auf die Räder.
Wieder fuhren wir ins Fließ, aber in die andere Richtung. Ziel: der Tegeler See.
Wir sahen die Wasserbüffel unter Bäumen. Sie sind nur schemenhaft zu erkennen. Die Viecher haben dort ein großes Areal, in dem sie friedlich ihr Leben genissen können.
 Endlich! Wir sind am Wasser!!!
Gleich Füsse kühlen. HERRLICH!!!
 Im Schatten ließ es sich mit einer leichten Briese gut aushalten.
 Der Heimweg war anstrengender, da es noch heißer war (32 Grad).
Sind wir eigentlich noch normal? 
Haben wir uns ernsthaft gefragt, aber es hat trotz aller Anstrengung Spaß gemacht und wir sind immer wieder ein tolles Team.
Liebe Gwen,
 so ein blöder Virus kann unsere Freundschaft nicht kaputt machen. 
Wir sehen uns hoffentlich bald wieder!

Liebe Grüße
Chrissi
 

Freitag, 26. Juni 2020

Noch ne Mütze

Da wollte doch mein Göttergatte auch so eine schicke Sommermütze.
 Gestrickt habe ich diesmal mit 53 gr. blauen Bobbelresten (Baumwolle) und Nadel 3,5 wie folgt:
  • 65 Maschen angeschlagen
  • immer in den Hinreihen am rechten Rand nach der Randmasche eine Masche durch einen Umschlag zunehmen 
  • immer am Ende der Hinreihe 2 Maschen vor der Randmasche zusammenstricken.
  •  es werden im Wechsel immer 5 Reihen rechts gestrickt und 5 Reihen links gestrickt, bis 24 - 26 Rippen erreicht sind
  • dann die Maschen mit der Anschlagsreihe zusammenstricken. 
  • Aus dem linken Rand, aus jeder Rippe 4 - 5 Maschen herausstricken und 5 - 6 cm im Bündchenmuster stricken, locker abketten.
  • mit der Strickmühle eine ca. 70 cm lange Schnur kordeln und durch die Umschläge am rechten Rand ziehen.
  • Fertig!
 Kann als Mütze oder Halswärmer getragen werden und als Stulpen für Arme und Beine auch möglich.




Mittwoch, 24. Juni 2020

Dahme an der Ostsee

Was haben wir diesmal unserem Urlaub entgegengefiebert!
Nur nicht krank werden, ihr wisst schon.
Die Seebrücke war wegen Corona gesperrt, schade.
 Die Wellenreiter benutzten diese aber um aufs Meer zu kommen. Sie sprangen mit ihren Brettern auf die Wellen, ließen sich von den Wellen an Land tragen und alles begann von vorn.
 Wind, Wellen, Strand - einfach nur schön!
 Am nächsten Tag blauer Himmel und die Kitesurfer waren in ihrem Element.

Ein Steggerippe, die Bretter lagen am Strand gestapelt.
 Das war toll, die Schafe auf dem Deich, mit vielen kleinen Lämmern.
 Im Hause gab es ein Schwimmbad. Ihr ahnt es sicher, es durfte nicht benutzt werden. 😌

 An der Ostsee ist es ca 20 min länger hell, als in Berlin. So friedlich die See.
Der nächste Tag war richtig heiß und windstill.
 Wieder ein etwas stürmischer Tag am Leuchtturm von Dahmehöved.
 Wolken wie gemalt.
 Der Blick von unserer Dachterrasse.

 Der 1. Urlaub ohne unsere Tara. 
Wir waren nicht so lauffreudig wie sonst und das merke ich auch Zuhause.

Samstag, 13. Juni 2020

Abschied

Ein Abschied für immer tut echt weh.
Ende März mußten wir unsere Tara über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Mit 3 Wochen lernten wir sie kennen, mit 8 Wochen zog sie bei uns ein und war fortan immer dabei. Sie war unser Sonnenschein, immer lieb, fröhlich, freudig, aber auch temperamentvoll.
2007 legten wir die Begleithundeprüfung ab, damit durften wir dann bei Agilityturnieren starten und belegten öfter den 1. Platz. (2007/2008)
An der Ostsee war es eine pure Freude ihr zuzusehen, wie sie hinter ihrem Ball herjagte, buddelte und auch manchmal ins Wasser ging.
 Sie war sehr gut sozialisiert, konnte ohne Leine laufen, hörte auf Kommandos und machte Kunststücke, die sie mit dem Klicker gelernt hatte.
 Wir werden sie in bester Erinnerung behalten, so wie sie war:
Ein toller Hund und unser Ein und Alles.


Mittwoch, 10. Juni 2020

Tuch Orient Teil 1 - 3

Das KAL Tuch von der Garnmanufaktur wird doch was.☺
Mehrere Versuche brauchte ich für das zweifarbige Vollpatent. Die Ränder sehen nicht so toll aus, aber dort wird eh angestrickt. Die Schwierigkeit lag bei den Zunahmen. Ich habe viel mit Maschenmarkierern gearbeitet, da hatte ich einen besseren Überblick.
 Das Muster 3 war schnell gestrickt und eine richtige Erholung.
 Nun kommt Entrelac. 
Das habe ich vor Jahren schon einmal gestrickt und stricke es ohne zu wenden.
Die großen Hürden sind geschafft. 
"Nur" noch fertig stricken. ☺

Freitag, 5. Juni 2020

Erdmännchen usw.

Am Pfingstsonntag sind wir in den Berliner Zoo. 
Wir wollten uns die Erdmännchen ansehen. Nach 7 Jahren haben sie im Januar endlich Nachwuchs bekommen.
 Bei den Erdmännchen gibt es ja immer einen Aufpasser, der die anderen der Familie vor Gefahr warnt.
 Dieser Späher saß auf dem höchsten Berg und passte genau auf und schaute rundum in alle Richtungen.
Total süß! Tolle Tiere!
Gleich neben dem Eingang sind die großen Dickhäuter, obwohl ich auf dem Foto die Kleineren erwischt habe.
Der Gorilla beobachtete das muntere Treiben der Besucher. Was er wohl dachte?
Zum 1. Mal haben wir die Flusspferde draussen auf der Anlage futtern sehen.
Sie frassen Gras.
 Als alles weg war gingen sie gemächlich einer nach dem Anderen wieder zurück ins Wasser, unter der Glaskuppel.
Obwohl der Ticketverkauf limtiert ist, empfand ich es als voll im Zoo. Abstand konnte man kaum einhalten und immer dort, wo Tiere in Aktion waren, gab es eben auch Menschenansammlungen.
Schaufütterungen fanden aus diesem Grund nicht statt und alle Häuser waren geschlossen, was bei dem schönem Wetter auch gar nicht schlimm war.
Es war ein wirklich schöner Tag!
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Auch im Garten läßt es sich bei dem Wetter gut aushalten und vieles blüht.
Diese Clematis habe ich letztes Jahr aus dem Wilden Wein gerettet und umgepflanzt. Sie dankt es mit tollen Blüten.
 Diese Rose hat mir mein Sohn zum Geburtstag im April geschenkt.
Sie braucht noch Zeit zum angewachsen und fordert viel Aufmerksamkeit und Wasser!
Ich kann mich gar nicht satt sehen, an diesen herrlichen Blüten, die fast täglich ihre Farbe verändern.